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Traditionelle Weinbau-Methode: Pergel

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Ursprünglich bestand die Pergel ganz aus Holz, an die senkrecht eingeschlagenen Pfähle wurden waagrecht Stangen gebunden. Ab 1900 wurden die Drahtpergel eingeführt und die Holzpfähle wurden allmählich durch Betonpfähle ersetzt. Mit großem bäuerlichen Erfindungsgeist entwickelten die Weinbauern zahlreiche Varianten der Pergel (beispielsweise die Doppel- oder Halbbogenpergel) mit dem Ziel, dieses Erziehungssystem bestmöglich der Geländeform, der Sonneneinstrahlung und der rationellen Bearbeitung anzupassen, um den Weinhandel in Südtirol zu unterstützen.

Die Pergel ermöglicht es den Böden unter dem Laubdach, die Feuchtigkeit besser zu speichern und dient als natürlicher Schutz gegen die Sonne. Die Trauben reifen bei verhältnismäßig weniger Sonneneinstrahlung, was beim Anbau der frisch-fruchtigen Vernatsch-Weine vom Vortei ist, andere Sorten können sich hingegen nicht bestmöglich entwickeln.

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Beim Pergel-System werden rund 3000 bis 5000 Stöcke pro Hektar kultiviert. Es zeichnet sich ab, dass vorwiegend nur noch der Vernatsch im Pergel-System kultiviert wird. Diese Sorte kann ihre Qualitäten im traditionellen System am besten entfalten.